SPD Rheinstetten

Liebe Internet-Nutzerin, lieber Internet-Nutzer,

mit den folgenden Informationen wollen wir Ihnen helfen die Sozialdemokraten in Rheinstetten näher kennenzulernen und Verbindung zur Bundes- und Landes-SPD aber auch zur SPD-Fraktion im Stadt- und Ortschaftsrat herzustellen.

Der SPD-Ortsverein wünscht Ihnen beim "Surfen" viel Spaß und gute Erkenntnisse.

 

Christoph Lembach

(geschäftsführender Vorsitzender)

 

Wichtiger Hinweis:

Wegen der Corona-Situation sagt die SPD Rheinstetten alle Termine bis auf weiteres ab!

Bleiben Sie gesund!

Linus Ball – Der Mann, der den Toten ihre Würde wiedergab.


Wer sich an die 1950er und 60er Jahre zurückerinnern kann, kennt den Mann mit der Feder in der Brusttasche. Linus Ball war der „Leichenschauer“ von Mörsch und eine der bekanntesten Persönlichkeiten seiner Heimatgemeinde, die ihn an seinem 80. Geburtstag zum Ehrenbürger ernannte.

 

Der am 17. Mai 1888 geborene Linus Ball sei „ein leuchtendes Vorbild der Treue und Pflichterfüllung“ gewesen, so schreibt die Gemeindeverwaltung Mörsch in ihren Glückwünschen zum 80. Geburtstag. „Sein Werdegang ist in jeder Beziehung ein Weg der Aufrichtigkeit und Gewissenhaftigkeit in allen Dingen menschlichen Wirkens und Schaffens […] Sein beispielhafter Idealismus bewegt alle, die ihn kennen, zur aufrichtigen Bewunderung […] Bei ihm kann man sagen, dass nur Taten und nicht Worte den echten Menschen formen.“

 

Was uns heute sehr pathetisch klingt, hatte konkrete Hintergründe. Bereits 1905 bzw. 1906 war Linus Ball dem Arbeiter-Turn-und Sportbund sowie dem Deutschen Arbeiter-Sängerbund beigetreten. Nach dem 1. Weltkrieg trat er in die SPD ein und gehörte von 1919 bis 1933 für seine Partei dem Bürgerausschuss in Mörsch und dem Bezirksrat Ettlingen an und nach 1945 engagierte er sich erneut parteipolitisch im Gemeinderat seiner Heimatgemeinde.

Sein „Lieblingskind“ blieb jedoch zeitlebens der Turnverein, den er nicht nur nachhaltig prägte, sondern dessen verfolgte Mitglieder er durch sein Handeln in der Zeit des Nationalsozialismus schützte. In der Nachkriegszeit setzte er alles in Bewegung, damit das Mörscher Volkshaus, das 1933 durch die Nazis zwangsenteignet worden war, seinem rechtmäßigen Besitzer, den TV Mörsch, zurückgegeben wurde.

 

Wer Linus Balls Bedeutung in Mörsch jedoch nur annähernd beurteilen möchte, muss sich in seine Unterlagen als „Leichenschauer“, den Beruf, den er seit 1928 im Auftrag der Gemeinde ausübte, in der Zeit zwischen 1944 und 1948 vertiefen, als er die minenverseuchte Gemarkung nach Toten absuchte, diese identifizierte und menschenwürdig bestattete. Die Lektüre seiner Aufzeichnungen und seines Briefwechsels mit Angehörigen in Deutschland, Frankreich, Polen oder Russland lässt erahnen, wie wichtig dieses Tun für Linus Ball gewesen ist, um den Opfern, gleich welcher Nationalität sie auch waren, ihre Menschenwürde zurückzugeben.

 

Wann immer es ging, machte Linus Ball die Angehörigen der Toten ausfindig, schrieb ihnen, legte den Briefen ein Foto der letzten Ruhestätte bei und sorgte dafür, dass die Gräber gepflegt wurden. Zahlreiche Antwortkarten und Briefe belegen die große Dankbarkeit der Hinterbliebenen gegenüber dem Mann, der den Toten ihre Würde wiedergab.

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Arbeiterbewegung in Forchheim, Mörsch und Neuburgweier

Einer, der von der Notwendigkeit der sozialen Demokratie überzeugt ist, dringt tief in die Geschichte der Arbeiterbewegung seiner Heimatgemeinde ein.  Nach über zweijähriger Arbeit hat Helmut Gerstner ein Buch über die Arbeiterbewegung und die Sozialdemokratie im Gebiet der Großen Kreisstadt Rheinstetten fertiggestellt.

 

Unter dem Titel "Ohne meine Roten hätte ich das nie geschafft", einem Zitat des katholischen Ortspfarrers von Mörsch, Franz Allgaier, zeigt der Autor die Entwicklung der Arbeiterbewegung in den drei Ortschaften am Rhein seit 1890 und gewährt Einblicke in die internen Vorgänge der Sozialdemokratie. Insbesondere die Darstellung der Kommunalpolitik seit dem Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Gemeinden Forchheim, Mörsch und Neuburgweier 1975 zur großen Fusionsgemeinde und heutigen Kreisstadt ermöglicht neue Perspektiven und den etwas anderen Blick auf Rheinstetten.

 

Sonderpreis des Buches zu "130 Jahre SPD in Rheinstetten": 13,00 €

Bei Interesse Email an das Kulturprojekt der SPD Rheinstetten:

kir-rheinstetten(at)web.de

SPD-Bürgertelefon 0721 - 570 42 99 15

Die SPD-Fraktion im Gemeinderat der Stadt Rheinstetten ist telefonisch und per Fax erreichbar unter der Nummer: 0721-570 42 99 15 Unter dieser Telefon-Nummer erreichen Sie jeden Montag zwischen 19:30 und 21:00 Uhr alle Stadträtinnen und Stadträte der SPD Rheinstetten. (Einschränkung: Diese Zeitangabe gilt nur für Sitzungswochen.)