SPD Rheinstetten

Die SPD in Forchheim

Eine ausführliche Darstellung der Geschichte der SPD in Forchheim finden Sie in dem Buch "Ohne meine Roten hätte ich das nie geschafft!"

 

Erhältlich ist die Chronik für 18,00 Euro beim Kulturprojekt der SPD Rheinstetten.

Schreiben Sie eine Email: kir-rheinstetten@web.de

Gedenkfeier zum 90. Geburtstag von Ernst Heil

Am 15. Mai 2011 wäre Ernst Heil, Ehrenbürger der Stadt Rheinstetten, 90 Jahre alt geworden. Diesen Sonntag nahmen die Sozialdemokraten Rheinstettens zum Anlass, um an die Verdienste des alten Forchheimer Bürgermeisters und seine Vorbildfunktion zu erinnern.

 

In Anwesenheit der Familie des ehemaligen Bürgermeisters, des parlamentarischen Staatssekretärs im Kultusministerium MdL Dr. Frank Mentrup und zahlreicher Freunde und politischer Wegbegleiter umriss Ehrenbürger Kurt Roth die Lebensleistung des 1996 verstorbenen Ernst Heil. Unter anderem machte Roth noch einmal deutlich, dass Ernst Heil tatsächlich der Initiator zur Gründung Rheinstettens gewesen sei. Denn er schrieb 1973 einen Brief an seine Amtskollegen in Neuburgweier und Mörsch, in dem er einen Gemeindezusammenschluss anregte. Unter allen Umständen wollte er die Eingemeindung Forchheims nach Karlsruhe verhindern.

 

Gemeinsam mit Prof. Emil Wachter wurde Ernst Heil an seinem 75. Geburtstag die Ehrenbürgerwürde Rheinstettens verliehen. Das war für ihn die größte Auszeichnung für sein Lebenswerk, so erinnerte sich Kurt Roth, der ihm als damaliger Bürgermeister diese Ehrung zuteil werden lassen durfte.

 

Im Anschluss an die kurze Gedenkrede legten Bürgermeister a.D. Kurt Roth und Stadtrat Wolfgang Knoch für die Sozialdemokraten Rheinstettens ein Gebinde am Grabe von Ernst Heil nieder.

SPD Rheinstetten erinnert an Ernst Heil

Am 15. Mai 2011 hätte Ehrenbürger Bürgermeister a.D. Ernst Heil seinen 90. Geburtstag feiern können. Für die Sozialdemokraten ist dies Anlass, um an den Menschen Ernst Heil und seine Verdienste für Forchheim und Rheinstetten zu erinnern. Als er am 22. Juni 1996 verstarb, war dies nicht nur für seine Familie und seine Freunde sondern für ganz Rheinstetten ein herber Verlust.

 

Als Nachfolger Johann Rupprechts stellte Bürgermeister Ernst Heil die entscheidenden Weichen für ein modernes Forchheim und hatte maßgeblichen Anteil an der Bildung der Gemeinde Rheinstetten. In der Kommunalpolitik seiner Heimatgemeinde war er tief verwurzelt: 16 Jahre arbeitete er als Ratsschreiber, 15 Jahre war er Forchheimer Bürgermeister, 20 Jahre Mitglied des Kreistages und in der ersten Amtsperiode 1975 begleitete er die neue Gemeinde Rheinstetten als Gemeinderat. Er hat sich durch sein Beispiel "der Demagogie der Neinsager" widersetzt. Ernst Heil hat erkannt, dass ein demokratisch erworbenes Amt verlangt voranzugehen statt hinterherzulaufen.

 

Er hat mit Leidenschaft und großer moralischer Kraft Führungsverantwortung übernommen und ausgefüllt, ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Das verdeutlicht am besten seine Ablehnung für seine Arbeit als Ratsschreiber und Bürgermeister das Bundesverdienstkreuz zu erhalten. "Ich habe nur meine Pflicht getan", sagte er. Aber die besondere Auszeichnung seiner Heimatgemeinde hat er 1996 mit großer Freude an seinem 75. Geburtstag wenige Woche vor seinem Tod angenommen. Gemeinsam mit dem gleichaltrigen Neuburgweierer Künstler Prof. Emil Wachter wurde Ernst Heil zum Ehrenbürger Rheinstettens ernannt. Heute, 15 Jahre nach seinem Tod und an seinem 90. Geburtstag, gilt noch immer, was die SPD an Ernst Heils Grab sagte: "Du hast weit mehr getan als nur deine Pflicht.

 

Du hast die Menschen dieser Gemeinde zu deinem Lebensinhalt gemacht und hast ein wichtiges Kapitel in der Geschichte der Sozialdemokratie in Forchheim und Rheinstetten geschrieben. Danke für alles. Wir Sozialdemokraten werden dich nicht vergessen." Am Sonntag, 15.5. um 11:00 werden die Rheinstettener Sozialdemokraten an Ernst Heils Grab auf dem Friedhof Forchheim an den ehemaligen Forchheimer Bürgermeister mit einer kleine Gedenkansprache von Ehrenbürger Bürgermeister a.D. Kurt Roth erinnern.